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Akademie Anthroposophische Medizin GAÄD
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Medizinisches Seminar Bad Boll

Was uns Zuversicht gibt

Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, Suizidalität und biografische Krisen therapeutisch begleiten
06.11.2026
-
08.11.2026
, Bad Boll / Eckwälden
Fachärzt:innen, Ärzt:innen in Weiterbildung, Studierende der Medizin, Pharmazeut:innen, Kunst- und Körpertherapeut:innen, Psychotherapeut:innen, Heileurythmist:innen, Pflegekräfte, Heilpraktiker:innen

Veranstalter

Medizinisches Seminar Bad Boll e.V.
Veranstalter

Veranstaltungsort

WALA Heilmittel GmbH
Dorfstraße 1
73087 Bad Boll / Eckwälden
Deutschland

in Kooperation mit

GAÄD - Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V.
Kooperationspartner
Information und Anmeldung

»Ihre Blutfette sind viel zu hoch«, »wir müssen unbedingt Ihren Blutzucker senken!«. Wenige Mahnungen werden so häufig in der allgemeinmedizinischen Praxis geäußert wie diese beiden. Schätzungen zufolge sind bis 65 % der Erwachsenen in Deutschland von Fettstoffwechselstörungen betroffen. Bei etwa 11 % der Gesamtbevölkerung sind die Werte so hoch, dass sie behandlungsbedürftig sind. Es gibt angeborene Formen wie die familiäre Hypercholesterinämie, oft ist jedoch eine ungesunde Ernährung der Auslöser, gepaart mit Bewegungsmangel. Dazu kommen mehr als 9,3 Millionen Menschen mit einem diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 2. Laut aktuellen Berichten wie dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes ist die Zahl in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Hyperlipidämie und Diabetes Typ 2 treten sehr häufig gemeinsam auf. Sie sind die Kernkomponenten des sogenannten Metabolischen Syndroms (oft auch als »tödliches Quartett« bezeichnet: Dyslipidämien, Insulinresistenz, Adipositas, arterielle Hypertonie). Das Risiko für Durchblutungsstörungen und damit für Herzinfarkte und Schlaganfälle steigt, was nicht selten in biografischen Krisen mündet, für die Angehörigen, vor allem aber für die Betroffenen selbst!

Während ein Gramm Kohlenhydrate vier Kilokalorien hat, sind es bei einem Gramm Fett sogar neun. Das Wort Kalorie leitet sich von dem lateinischen Wort »calor« ab, was so viel wie »Wärme« und damit letztlich »Energie« bedeutet. Das Wort enérgeia (ἐνέργεια) stammt wiederum aus dem Altgriechischen und bedeutet wörtlich übersetzt »Wirksamkeit« oder »wirkende Kraft«. Ist Fett als gespeicherte oder »geronnene« Form von Wärme und Energie in krankhaft abgelagerter Form letztlich ein Ausdruck fehlender »wirkender Kraft«, womöglich sogar fehlender »innerer Kraft«, berücksichtigt man, dass innerhalb des Wortes enérgeia »en« (ἐν-) »in« oder »innen« bedeutet? Haben wir neben der »äußeren Energiekrise« womöglich eine viel gravierendere »innere Energiekrise«, deren leiblicher Ausdruck vermehrte Ablagerungen im Körper sind? Sind Statine das Mittel der Wahl? Welche kritischen Gesichtspunkte gibt es gegenüber einer rein mechanistischen Betrachtungsweise, welche komplementären, ganzheitlichen Therapieansätze gibt es? Neben den somatischen, metabolisch bedingten Krankheitskrisen sind wir in der zweiten Lebenshälfte auch mit seelische Krisen konfrontiert, mit Lebensängsten, womöglich finanziellen Nöten oder biografischer Orientierungslosigkeit. Ist unsere Biografie wie eine Lebensmelodie, an der wir Dank unserer Konstitution (Physiologie der Freiheit) selbst mitdirigieren bzw. sogar -komponieren können, dürfen oder vielleicht müssen? Welche Dissonanzen und / oder Konsonanzen erleben wir in unserer Biografie, welche Melodien können unserem Lebensbogen Zuversicht geben?

Wir freuen uns, Sie zu einem Seminar einladen zu können, in denen wir uns auf ganzheitlicher Ebene der Frage zuwenden wollen, was uns Zuversicht gibt bei drohenden bzw. bestehenden Stoffwechselstörungen, Dyslipidämien, Insulinresistenz, »geronnen« inneren und äußeren Kräften, leiblichen, seelischen und biografischen Krisen. Neben Vorträgen, die sich einer erweiterten Diagnostik und Therapie zuwenden, werden in praxisorientierten Arbeitsgruppen die Inhalte vertieft. Besonders freuen wir uns auch auf den künstlerischen Abend, bei dem wir in Anwesenheit des Regisseurs Benedikt Schulte einen Film über die Biografie von Simon Rattle anschauen und anschließend besprechen werden: Simon! The Joy of Conducting!

Sollten Sie spätestens am Sonntagmittag wieder Freude dabei verspüren, sowohl bezogen auf die eigene Lebensmelodie als auch mit Blick auf Ihre Patient:innen therapeutisch zu komponieren, kann das womöglich Ihnen, aber auch Ihrer Umgebung Zuversicht geben.

Für Mitglieder der GAÄD zum reduzierten Preis.

Medizinisches Seminar Bad Boll
zur Anmeldung
Eingangsvoraussetzungen und akkreditierte Stunden

Eingangsvoraussetzung:

Basiskenntnisse der Anthroposophischen Medizin

Ausbildungsstufen:

Stufe B:
Stufe C:
Eigenarbeit:

16h
4h
20h

Zertifikat/Bescheinigung:

Fortbildungszertifikat

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Akademie Anthroposophische Medizin
der GAÄD e.V.
Herzog-Heinrich-Straße 18
80336 München

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Wir stehen Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Sollten Sie uns nicht erreichen, schreiben Sie uns bitte eine Email.
089 716 77 76-11
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